Tipps & Tricks zum Occasionskauf

Blick unter die Motorhaube

Auch wenn Sie sich mit Motoren nicht auskennen: Ein Blick unter die Motorhaube gehört für Laien dazu. Diese Dinge kann jeder testen:

  • Der Motor sollte trocken sein. Ölrückstände am Zylinder- oder Motorblock können auf undichte Stellen hinweisen. Der Austausch einer Dichtung ist wegen des Arbeitsaufwands oft teuer. Bei neueren Modellen sind Motor und Getriebe in der Regel mit einer Plastikschale abgedeckt. Die unteren Wannen (Motor, Getriebe) sind verschraubt und können auf die Schnelle nicht demontiert werden. Mit einer Taschenlampe können Sie trotzdem – so gut es eben geht – die untere Wanne anstrahlen und schauen, ob hier Ölspuren zu erkennen sind.

  • Schrauben Sie den Öleinfülldeckel ab. Daran sollte sich kein Schaum und kein heller Film gebildet haben.

  • Spröde Gummileitungen oder Wasserschläuche müssen ersetzt werden, sonst droht im schlimmsten Fall ein Motorschaden. Erkennen lassen sich spröde Schläuche einfach: Sie sind rissig oder zeigen Risse, wenn man darauf drückt. Falls der Zustand mangelhaft ist, sollten Sie eine Reparatur oder einen günstigeren Verkaufspreis verlangen.

  • Kontrollieren Sie den Bremsflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter. Das ist der kleinste Behälter mit durchsichtigem Kunststoffgehäuse im Motorraum. Der Stand der Bremsflüssigkeit sollte zwischen den Markierungen «min.» und «max.» liegen. Wenn der Füllstand unter das Minimum fällt, müssen die Ursachen des Verlusts vom Garagisten überprüft werden. Auch das Nachfüllen der Bremsflüssigkeit sollte von ihm vorgenommen werden.

  • Die Pole der Batterie sollten nicht oxidiert sein.

 

Im Zweifelsfall lassen Sie die Motorprüfung beim Garagisten durchführen. Sollte sich der Verkäufer damit nicht einverstanden zeigen, ist es ratsam, vom Kauf Abstand zu nehmen. Ein seriöser Verkäufer wird Ihnen eine eingehende Prüfung des Motors nicht verwehren.

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